Informatiker: Die Corona-App „ist wie ein trojanisches Pferd“

Als "Quatsch" bezeichnete Jeanette Hofmann, Professorin für Internetpolitik an der FU Berlin, die oft zu hörende Ansicht, dass "wir viele Einschränkungen wieder aufheben können", wenn alle erstmal die Tracing-App installiert hätten. Der Einsatz könne so "subtil erzwungen" werden durch Zugangsregeln etwa zu Kinos oder Konzerten. Solche Anwendungen seien aber nur dazu geeignet, das manuelle Kontaktnachverfolgen der Gesundheitsämter zu unterstützen. Ob letztlich die Vor- oder Nachteile eines solchen Systems überwögen, "wissen wir bis heute nicht". So könnten etwa viele Fehlalarme wie ein Denial-of-Service-Angriff auf die Behörden wirken.

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